Nach fast zwei Jahrzehnten Bürgerkrieg ist Liberia ein Land, das nach einem Ausweg aus dem Chaos sucht, das der Diktator Charles Taylor und seine Schergen hinterlassen haben. Eine Hauptrolle spielt dabei die Chefin von Liberia: Die Präsidentin Ellen Johnson Sirleaf, die erste jemals frei gewählte Staatschefin Afrikas.
Nachdem sie eine heiß umkämpfte Wahl vor allem durch die überwältigende Unterstützung der Frauen gewann, berief sie andere starke Frauen in Führungspositionen, in allen Bereichen ihrer Regierung. Kann die erste Präsidentin Liberias mit der Unterstützung der anderen mächtigen Frauen, wie zum Beispiel den Ministerinnen der Justiz und Finanzen sowie der Polizeichefin, dauerhafte und beständige Demokratie und Frieden in das verwüstete Land bringen?
Dieser Dokumentarfilm bietet einen einzigartigen Blick hinter die Kulissen einer von Frauen geprägten Regierung, deren Arbeit zum Wohle eines geschundenen Volkes so gar nicht den gängigen Afrika-Klischees entspricht.
Biographien der Autoren: Daniel Junge wurde vom Filmmaker-Magazin im Jahre 2003 als einer von 25 aufstrebenden Filmemachern bezeichnet. Sein abendfüllender Debütfilm "Chiefs", welcher auf dem Filmfestival in Tribeca Premiere feierte, gewann dort die Aus-zeichnung für den besten Dokumentarfilm und wurde in der Folge landesweit in den USA auf dem Sender PBS ausgestrahlt. Für "Common Good", eine sechsteilige Serie über soziale Arbeitgeber, erhielt er im Jahre 2005 außerdem fünf Regional-Emmys.
Siatta Scott Johnson wurde 1974 in Buchanan in Liberia geboren und wuchs im rustikalen Grand Bassa County auf. Seit fünf Jahren arbeitet sie als Reporterin und Produzentin für DCTV, eine der wenigen TV-Stationen Liberias, und ist zudem Mitgründerin der Omuahtee Africa Media.